Gedanken zum Gottesdienst am 31.01.2010
gepostet von bruehl um 16:55:51 31.01.2010
In der heutigen Predigt ging es um den Text aus dem 1. Korintherbrief 9, 24 -27
"Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde." (Luther 1984).
Ich möchte hier, die für mich wichtigen Hauptaussagen zusammenfassen:
Das Evangelium ist es wert, das man es für es verausgabt
Hier kam mir folgender Gedanke: Ich verwende viel Mühe und Zeit darauf, in meinem Hobby richtig gut zu werden, und immer mehr dazuzulernen. Wei aber verhält sich das mit meinem Glauben? Verwende ich dort die gleiche Zeit, oder sogar mehr? Verausgabe ich mich für meinen Glauben? Dieser gedanke ist doch ziemlich neu für mich. für den Glauben verausgaben, ich bin doch nicht doof, so meine erste Reaktion. Aber beim näheren Hinsehen ist das vielleicht doch gar nicht so dumm. Was gibt es besseres zu gewinnen, als das ewige Leben, eine Authorität auf die man vorbehaltlos vertrauen kann? Sind diese Ziele es nicht wert alles daran zu setzen, dass man Sie auch erreicht? ich denke ja, und das vorbehaltlos. Ein Sportler verzichtet aus vieles, trainiert sich nur um bei einem Wettkampf zu gewinnen. Im Verhältniss dazu tue ich eigentlich nichts bis wenig, um ein viel größeres und besseres Ziel zu erreichen. Also: Verausgaben für das Evangelium ist angesagt. Wie das aussehen wird, weis ich zwar noch nicht, aber ich möchte alles daran setzen mein großes Ziel zu erreichen!Unser Nächster ist es wert, das man sich für Ihn verausgabt
Wenn man nun den ersten Gedanken kosequent weiterdenkt, kommt man unweigerlich zu seinen nachbarn, seinen Mitschüler, Mitarbeitern, Arbeitskollegen etc.. Interessiere ich mich überhaupt noch für meine Mitmenschen, oder sind das nur Menschen, mit denen mal mehr oder weniger gut auskommt. Interessiere ich mich noch für das was die leute umtreibt? Ihre Nöte, ihre Sorgen, ihre Hobbys, kurz was Ihnen wichtig ist. Oder bin ich schon so abgehoben, dass ich dass nur noch aus einer mehr oder minder "kirchlich sozialisierten" Sicht betrachte, wo ich sage: " Ach ja, man müsste ja mal wieder mit den Leuten reden. Oder komme ich einfach nur besserwiiserisch daher? Auch hier der Arbeitsauftrag an mich: Schau dir die Menschen an, was Sie bewegt und umtreibt, und biete Ihnen das Beste an, was es gibt.Wie erreichen wir unsere Mitmenschen?
Paulus sagt ja, ich werde den Juden ein Jude, und den Griechen ein Grieche. Ich denke da können wir doch ansetzen. Informieren wir uns doch einmal über die Hobbys unserer Mitmenschen. Treten wir doch in die Feuerwehr ein, oder in ein Fitnessstudio. Nur wenn man sich in den anderen hineinzuversetzen zu vesteht, ihn erstnimmt in dem was er tut oder lässt kann man ihn auch erreichen! Kann man dort nicht ansetzen um Leute für den Glauben einzuladen? Genauso rigoros wie amn zu einem Glas Bier, oder in ein Fitnessstudio eingeladen wird? Auch hier der Auftrag an mich: Bleib an den Menschen dran!ich hoffe, dass die Punkte zum Nachdenken anregen!
Und hier kann man die Predigt als MP3 hören.
































